Einblicke einer erfahrenen Wingfoil-Fahrerin: Alina Kornelli
- Choppy Water

- vor 3 Tagen
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Alina Kornelli, eine talentierte Fahrerin, gibt im Interview Einblicke in ihre Motivation und ihre Ziele im Wingfoilen.
Wie bist du zum Wingfoilen gekommen?
Ich bin durch das Kitesurffoilen zum Wingfoilen gekommen. Ich hatte schon Kenntnisse im Windsurfen und eben im Kitefoilen und wollte dann unbedingt Wingfoilen probieren. Ich habe mich in eine weitere Wassersportart verliebt.

Wie war die Saison?
Die Saison 2025 war für mich sehr schön und abwechslungsreich. Gestartet habe ich in Kapstadt mit Wingfoilen in der Welle, und den Sommer über war ich in Griechenland, wo ich in einem Starkwindrevier mit flacherem Wasser unterwegs war.
Gibt es eine Session, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Dieses Jahr war ich an dem Wavespot Haakgat in Südafrika/Kapstadt auf dem Wasser. Es war extrem – mit sehr hohen Wellen, viel Wind, aber auch unglaublich viel Spaß, sobald man es einmal raus durch die Wellen geschafft hatte.
Was ist für dich der größte Unterschied zwischen Wingfoil und anderen Wassersportarten?
Wingfoilen ist einfach leichter zugänglich und bietet mehr Möglichkeiten. Es ist nicht so schlimm, wenn man keinen riesigen Sandstrand zum Starten hat oder der Wind nicht perfekt kommt. Außerdem macht es meiner Meinung nach bei weniger Wind mehr Spaß als klassisches Kitesurfen mit Twintip oder Windsurfen.
Welches Equipment war dieses Jahr dein Favorit?
Definitiv der Halo Pro Wing. Ich konnte es selbst kaum glauben, aber durch das Aluula ist der Wing extrem leicht, und man kann ewig fahren, ohne dass die Arme brennen oder der Unterarm zumacht.
Wer oder was inspiriert dich im Wingfoilen?
Mich inspirieren tatsächlich die kleinen Newcomer. Die Kids in der Wingfoil-Szene sind super cool und unglaublich gut.

Welche Bedingungen (Windstärke, Wellen) magst du am liebsten?
Ich liebe drei Meter hohe Wellen, die soft brechen, mit etwa 15 bis 20 Knoten Sideshore-Wind und warmen Temperaturen.
Wie gehst du mit Rückschlägen oder Frust auf dem Wasser um?
Nach vorne schauen und alles Schritt für Schritt angehen. Sich überlegen, was in dem Moment am wichtigsten ist, und versuchen, nicht alles zu ernst zu nehmen, auch wenn das manchmal leichter gesagt als getan ist.
Hast du einen Tipp für Anfänger im Wingfoilen?
Großes Material, gut aufeinander abgestimmtes Equipment, Geduld, warmes Wetter und Flachwasser. Außerdem: Spaß haben und viel Zeit auf dem Wasser verbringen.
Schaut gerne bei Alinas Wingfoil-Reise in Kapstadt „Endless Possibilities“ rein – ein Projekt, an dem sie im letzten Jahr gearbeitet hat.




